Strategieberatung, Changemanagement, Aufbau und Entwicklung von Stiftungen

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Change, Wandel oder Anpassung?

Kontinuierliche Veränderung ist angesagt. Was gestern noch up-to-date war, ist heute schon veraltet. Zeit sich als Stiftungsvorstand zu überlegen, was bleibt und was geht.

Change oder Entwicklung – für mich eine Frage der Einstellung und des Einsatzbereichs.

Kontinuierliche Veränderung ist angesagt. Die Entwicklungen durch die Digitalisierung unserer Welt und ihre vielschichtigen Auswirkungen auf die Gesellschaft setzen einen Druck von außen, der manche Stiftungsvorstände in ihren Entscheidungen verunsichert. Soll ich hier oder dort mitmachen, verändert sich unsere Zielgruppe und ihre Bedarfe, wie soll ich kommunizieren, muss ich unsere Arbeitsweise und die internen Strukturen überdenken, wie gehen wir das eigentlich an? Häufig werde ich mit der Frage „Müssen wir jetzt auch….?“ adressiert. Einige Stiftungsverantwortliche werfen sich in die Arbeit und probieren mal dies, mal das aus. Andere lässt die Fülle der Entscheidungen in einer Warteposition verharren. „Mal sehen, was bei den anderen funktioniert, dann können wir immer noch entscheiden.“

Mit dieser Haltung wird der Abstand zwischen dem althergebrachten und einem zukunftsfähigen Zustand nicht nur zu groß, um ihn leicht überwinden zu können. Auch werden neue Arbeitsweisen nicht trainiert und Denkweisen nicht hinterfragt.

Vom Veränderungswillen zum Handeln

Ein bewährter Ansatz Veränderungen strukturiert anzugehen, ist den Blick zunächst nach innen zu richten und den unübersichtlichen Bereich in kleinere Abschnitte zu teilen. Wer die eigene Arbeit in den Feldern Finanzierung, Zweck, Organisation, aber auch Kommunikation und Selbstverständnis analysiert, wird herausfinden, wo Ziel und Wirklichkeit voneinander abweichen. Wie groß ist der Veränderungsbedarf und an welchen Stellschrauben gedreht werden muss, wird sich dann zeigen:

Was bedarf einer Anpassung? Hier geht es meistens um Optimierung von Prozessen und, im kleineren Rahmen, von Verhaltensweisen, die eine geringe Auswirkung auf die Gesamtheit der Stiftungsarbeit hat. In vielen Fällen finden diese Anpassungen sogar in der täglichen Arbeit des operativen Teams statt, ohne dass gleich von einem Change gesprochen wird. Dennoch ist es auch hierbei wichtig die Aufgaben im Blick zu behalten, um die Auswirkungen zu analysieren.

Wo müssen wir uns weiterentwickeln? Wenn Ziele in größerem Ausmaß nicht erreicht werden, stimmt es an verschiedenen Punkten nicht. Hier nützt auch die Symptombehandlung mit Optimierungen nicht viel und es bedarf einer ganzheitlichen Analyse der inneren Struktur und der Zweckumsetzung, damit die kontinuierliche Entwicklung der Stiftung wieder aufgenommen werden kann.

Was wäre ein wirklicher Change für uns? Entwicklungen, die nicht nur die Arbeitsabläufe, sondern das Herangehen und die Denkweisen verändern, werden die Stiftungsarbeit grundlegend beeinflussen. Ein Change wird meistens als Umbruch empfunden, wenn durch äußere Einflüsse, Veränderungen notwendig werden, die die Routine durchbrechen, schnelle Umsetzung erfordern oder den Erfolg schmälern lassen und die Selbstbestimmung beeinflusst. Spätestens jetzt sollte man sich mit den Entwicklungen in seinem Umfeld beschäftigen, um die Handlungsfreiheit wieder in die eigenen Hände zu bekommen. Denn strukturiertes Experimentieren kann sehr spannend sein.

Ja, wir wollen uns verändern!

Die meistens Stiftungsverantwortlichen sind vertraut mit den Entwicklungen und äußeren Einflussnahmen in ihrem eigenen Aktionsbereich und können darauf reagieren. Wollen sie aber die aktuellen Entwicklungen mitbestimmen und sich nicht als Getriebener fühlen, muss man sich als Stiftungsvorstand mit Entwicklungen auch außerhalb des eigenen Aktionsradius beschäftigen und sich zusätzliches Wissen aneignen. Fragen stellen wird zur Hauptaufgabe, damit Antworten gefunden werden können. Welche äußeren Entwicklungen gibt es aktuell und welche haben eine kleine/große Auswirkung auf die programmatische Umsetzung des Stiftungszwecks, auf Prozesse innerhalb der Organisation, die Finanzierung, das Fundraising, auf die Kommunikation, auf unser Selbstverständnis? Und: welche Rolle wollen wir in diesen Prozessen spielen. An welcher Stelle setzen wir an? Was passt zu unserer Satzung und unserem Selbstverständnis? Wie soll das Ziel, der neue Zustand aussehen? Nach Abschluss der Phase kann das Change Management aufgesetzt werden.

Durch die Veränderungen führen

Veränderung setzt für mich bereits an dem Punkt an, an dem der Stiftungsvorstand die Entscheidung trifft, dass neue Wege notwendig sind. Sinnvoll ist es den nun zu gestaltenden Prozess von außen begleiten zu lassen. Gerne begleite ich Ihren Prozess und unterstütze als Impulsgeberin, Wissensvermittlerin und als Strukturiererin.

Nachfolgeberatung: schrittweise loslassen

So wie jeder Stifter auf seine eigene Art und Weise seine Stiftung gründet so übergibt auch jeder seine Stiftung auf seine eigene Art. Auch Stifter müssen als Alleinvorstand rechtzeitig über eine Nachfolge nachdenken. In Erinnerung an den Großvater errichtete der Sohn  vor 10 Jahren eine Stiftung zur Förderung der Jugend-und Altenhilfe. Nach erfolgreicher Fördertätigkeit und Arbeit als alleiniger Vorstand wird nun aufgrund des hohen Alters der Wunsch deutlich, dass es Zeit wird, sich professionelle Hilfe bei der Durchführung der Programmarbeit und der Administration zu suchen. Gleichzeitig wird an einer Strategie gearbeitet, die Stiftungsarbeit in vertrauensvolle Hände zu übergeben.