Stiftungsberatung Leipzig Barbara Ditze

Stiftungen brauchen Strategien

Wenn sich die Parameter um einen herum grundlegend ändern, muss der eigene Standort neu überdacht werden. Die Arbeit an der Strategie bietet Neuorientierung und eröffnet neue Wege.

Strategiespiele, egal ob am PC oder auf dem Brett, gehören zu den beliebtesten. Mit Energie, Begeisterung und Ausdauer wird der Gegner Schach matt gesetzt, es werden Städte gebaut, Kontinente und Galaxien entdeckt. Erfolgreiche Spieler legen mit jedem Spielstart eine Strategie fest und reagieren mit taktischen Schritten auf das Gegenüber;  aber sie kennen ihren jeweiligen Ausgangspunkt und überlassen nichts dem Zufall oder gar dem Glück.

Strategiearbeit ist Vorstandssache. Warum sich Stiftungsgremien nicht selten schwer tun, sich mit der gleichen Begeisterung der eigenen Stiftungsstrategie zu widmen, mag verschiedene Gründe haben. Vielleicht sind es die unterschiedlichen Ansichten im Vorstand über Richtung und Vorgehen, vielleicht fehlt es an einer Einschätzung der aktuellen Situation. Häufig aber beschäftigt man sich mit den drängenden Aufgaben, die direkt vor einem liegen und verliert dabei den nötigen Abstand und den objektiven Blick.

Veränderung beginnt mit den richtigen Fragen

Als Stiftungsberaterin mit dem Blick von außen, helfe ich Ihnen, wieder einen Schritt zurückzutreten, um das eigene Tun aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten und gemeinsam den strategischen Planungsprozess mit den richtigen Instrumenten vorzubereiten.

Meine Angebote:

  • Sparring-Gespräche zur Reflexion des eigenen Vorgehens
  • 1-2 tägige Workshops mit Mitgliedern der Gremien
  • Dossier als erste Einschätzung von außen

Wozu brauchen Stiftungen eine Strategie?

Stiftungen wollen den vom Stifter benannten Zweck möglichst wirkungsvoll umsetzen.

Eine Strategie ist ein Instrument, eine systematische Herangehensweise, die Vorständen und Stiftungsmitarbeitern hilft, die Stärken der Stiftung und ihrer Arbeit zu erkennen und auszubauen. Strategien ermöglichen es, die  Veränderungen wahrzunehmen  und klare Weichenstellungen für die Zukunft vorzunehmen. Mit strategischem Denken findet man heraus, wo die Kräfte am besten eingesetzt werden und wie der Nutzen für die Zielgruppe vergrößert werden kann. Damit die Strategie effektiv  und nutzbar ist, sollten spezifische Ziele formuliert, Maßnahmen beschrieben und Ressourcen festgelegt werden.
Neben den erreichten Zielen heißt das Ergebnis auf allen Seiten ‚Motivation‘.

Je nach Größe der Stiftung oder des Vorhabens ist es sinnvoll, Aktivitäten in einzelnen Bereichen strategisch zu betrachten. Eine Fundraising- oder Kommunikationsstrategie alleine ohne eine Gesamtstrategie ist allerdings wenig erfolgversprechend.

Ihre Ziele bestimmen das strategische Instrument

Die bekanntesten Strategie-Instrumente stammen aus der Unternehmens- und Marketingberatung von Wirtschaftsunternehmen, wie z.B. die SWOT-Analyse, die PEST/STEP-Analyse, die Stakeholderanalyse oder die Methode des Design Thinkings. Seit längerem nutzen auch gemeinnützige Organisationen diese Instrumente, um ihre Anliegen und Ziele wirkungsvoller umzusetzen. Durch die verstärkte Arbeit mit ehrenamtlichen Mitarbeitern oder Bürgern haben sich aber im Laufe der Jahre eigene Instrumente entwickelt. Dazu gehören der Fundraisingzyklus oder die Zukunftswerkstatt.

Es gibt eine Fülle von Instrumenten, die Strategiearbeit interessant, nutzbar und auch kreativ werden lassen. Beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche Strategie sind

  • Engagement und der Wunsch nach Veränderung,
  • ein klares Verständnis über die der äußerlichen Möglichkeiten und Herausforderungen,
  • eine realistische Einschätzung der eignen Stärken und Grenzen,
  • ein inklusiver Ansatz, der alle Beteiligten einbezieht – vom Vorstand über haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern sowie Geförderten,
  • ein entscheidungsfähiges und ausgestattetes Kernteam,
  • Offenheit gegenüber best and worst practices,
  • ein Umsetzungsplan mit Prioritätenliste,
  • Geduld.